Jeder, der mich bereits kennengelernt hat, weiß dass mir die Weiterentwicklung unseres Gesundheitswesens viel bedeutet und es mir Spaß macht den Status Quo auf den Prüfstand zu stellen.

Über Gesundheit wird seit Jahrhunderten , philosophiert und geforscht. Das ist nichts Neues. Zunehmend kommen mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen weitere Dimensionen in der Medizin hinzu und gerade die junge Generation hat für das Gesundheitswesen ganz neue Ideen. Ich erlebe aber auch, wie alte und festgefahrene Strukturen oder etablierte Rahmenbedingungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems limitieren.

Für die Zukunft ist es mir wichtig, dass das isolierte eindimensionales Konstrukt „Krankheit“ zunehmend multifaktoriell betrachtet und alle Einflussfaktoren bedacht werden. Im Vordergrund steht die Salutogense, Bürgerinnen und Bürger halten sich selbst gesund und werden von visionären Ärztinnen und Ärzten begleitet. Zukünftige Netzwerkstrukturen führen zu einer Demokratisierung von Gesundheit und sind gleichzeitig eine Herausforderung für die evidenzbasierte Medizin, sodass andere Komptenzen in den Vordergrund rücken müssen. Besonders stark fokussiere ich Veränderungen auf Organisationsebene und beschäftige mich mit den Themen: Arbeitskultur und Führung im Gesundheitswesen.

Seit meinem Medizinstudium und durch mein ehrenamtliches Engagement habe ich mich in die Materie der Rahmenbedingungen des Deutschen Gesundheitswesens und in den internationalen Vergleich eingearbeitet.

Gesundheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen.

 

 

 

 

Bild oben: Mike Henning