Finland – The land of future medicine

So ist es zumindest auf der Webseite: http://www.finlandhealth.fi/ beschrieben. Auf allen Webseiten, wird das Finnische Gesundheitssystem groß gelobt und glänzt mit einer hohen Lebenserwartung sowie tollen Public Health Projekten. Wie genau das aussieht werde ich in den nächsten Wochen erfahren.

Die finnische Krankenhauslandschaft hat sich seit dem zweiten Weltkrieg sehr verändert. Früher war es ganz normal, dass die Finnen zu ihrem Hausarzt gegangen sind. Krankenhäuser gab es nur sehr wenige, nur in Helsinki und Turku gab es Universitätsklinika. Aufgrund der vielen verletzten Soldaten nach dem zweiten Weltkrieg wurden mehr Krankenhäuser gebaut und auch mehr Ärzte ausgebildet.

Bis heute ist die Rate an Ärzten pro Einwohnern im Skandinavischem Vergleich sehr gering. Hier spielen andere Gesundheitsberufe eine große Rolle, sodass diese einen großen Teil der Versorgung mit abdecken. 2009 kamen auf 1000 Einwohner ca. 9.6 Krankenschwestern oder Pfleger.

Generell sind Ärzte in Versorgungszentren anzufinden, welche von den Kommunen oder Städten organisiert werden. Eine Studentin erzählte mir, dass sich das jetzt aber wohl ändern soll. Vielleicht gibt es hier bald mehr Hausärzte und weniger Zentren. Also der genau gegenteilige Trend wie in Deutschland.

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